Freitag, 26. Juni 2009

Johannes Egberts, 2008 (Pfalz, Spätburgunder)

%Vol: 13.0
Preis (je 0,75l): 2.29 (plus)
Tastingtermin: 26.06
Tastingmaster: Marian, Sebastian


Nase: Mit einer leicht säuerlichen, trockenen Nase macht dieses Glas einen recht weißweinigen Eindruck und bestätigt damit die Erwartung, die die recht helle Farbe weckt. Dabei ist sie jedoch durchaus angenehm, und trotz furchtbarer Erfahrungen mit als Rosé getarnten Weißweinen, wollen wir ja nicht mehr vorurteilsbehaftet sein, als wir es Tag aus, Tag ein sowieso sind... (1)

Körper: Frisch, leicht säuerlich, ohne übertriebene Fruchtigkeit oder Schwere. Die Nähe zum Weißwein ist spürbar, aber man kann ihn dennoch einigermaßen vernünftig pur trinken. Der "Johannes E." macht keine Zicken, aber auch keinen Lapdance. (6)

Abgang: Der Körper kippt um und übrig bleibt ... nix. (0)

Fazit: Auch unter der Maßgabe eines Highspeedtastings vor dem Kinogang bilden wir uns ein, ein profundes, professionelles, wissenschaftliches und zeitlos gültiges Urteil über diesen Wein gebildet zu haben. Und das lautet: Er ist durchaus trinkbar, schnell und schmerzlos, und sicherlich damit auch fair im Preis. Zum Essen ist er dabei sicherlich besser geeignet als pur, aber er gehört auf keinen Fall zu den Weinen, den man aus Stolz oder Snobismus abweisen sollte, wenn auf einer Feierlichkeit einem ein Kasten angeboten wird oder jemand am Straßenrand eine angebrochene Flasche verloren hat. (7)

Snobfaktor: 20.38

Prollfaktor: 28.38

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