Freitag, 24. April 2009

Villa del Rey Rosé, 2006 (Chile, Cabernet Sauvignon)


%Vol: 13,0
Preis (je 0,75l): 2.49 (REWE)
Tastingtermin: 24.04.
Tastingmaster: Marian

Nase: Eine kompakte, weiche Nase, leichte Trockenfrucht, eine Idee von Holz. (1)

Körper: Oh, das ist ein überraschend guter Tropfen. Leicht ölig, an Sherry erinnernd und ohne jede Säure. Der Geschmack zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Standfestigkeit aus. Wirklich ausgesprochen angenehm; da ist Geschmack, aber weder zu aufdringlich, noch zu sehr im Hintergrund. Ein ausgezeichneter Rosé, die Chilenen haben da ein wirklich feines Stöffchen zusammengeschraubt.
ERGÄNZUNG: Beim zweiten Tasting fiel mir eine spürbare Erdbeernote auf. Jammi! (8)

Abgang: Der Abgang entfaltet kaum neue Geschmacksnoten, ist aber langanhaltend und völlig frei von Säure und Bitterkeit. Der bekommt gute Punkte, weil er diesen wundervollen Körper einfach gut weiterträgt und angenehm ausklingen lässt. (2)

Fazit: Ich glaub, ich hab mich verliebt. Hier haben wir die Frische eines Rosé kombiniert mit den gelobten Qualitäten des 2004er Gallo. Ich bin sehr angetan. Ich vermute sogar, dass wir den Villa del Rey den ganzen Abend lang trinken können, weil er eben nicht zu schwer ist, gerade noch die Kurve vom Genießer- zum Sommerwein kriegt. Und: Der Preis ist absolut moderat; ich hatte schon befürchtet, das Budget erhöhen zu müssen. Aber nein: Allmählich scheint das Sommerroséprojekt voranzukommen. (11)

Snobfaktor: 29.45

Prollfaktor: 26.10

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