%Vol: 12,5Preis (je 0,75l): 3.45 (REWE)
Tastingtermin: 09.05.
Tastingmaster: Marian, Sebastian
Nase: Eine schöne, blumige Nase, die sich leicht mit Rosenblüten assoziieren lässt. (2)
Körper: Der erste Eindruck ist die markante Spritzigkeit, der deutliche Geschmack von Kohlensäure, der einen leichten, frischen Wein vermuten lässt. Dann macht der "Vipra" aber eine ganz hervorragende Kurve und offenbart einen markanten, nicht so sehr kräftigen als vielmehr zentrierten und charakteristischen Geschmack. Er ist weder wässrig, noch schwer, genaugenommen sind wir der Meinung hier zum ersten Mal ein wirklich ausgewogenes Verhältnis dieser beiden Richtungen zu haben, ohne einfach auf der blanken Mitte stehenzubleiben. Hier werden die Extreme miteinander verwoben, nicht gemieden. Hier bleibt man nicht einseitig hängen, sondern hat einen Rosé, der wirklich die Bezeichnung "rund" verdient hat. Ein Kleinwenig bleibt bei Ausgewogenheit die Vielfalt des Aromas auf der Strecke, ansonsten ein durch und durch empfehlenswerter Tropfen. (8)
Abgang: Leider vollendet der Abgang den "Vipra" nicht so recht. Er ist relativ kurz und setzt dem Gechmack nichts Neues hinzu. Ganz am Ende kommt eine ganz leichte Säure auf, aber jenseits allen bedenklichen Maßes. (1)
Fazit: Holla, hier haben wir mal wieder einen Kandidaten für den Sommerrosé. Der Angebotspreis von 3.00 hat mich gleich veranlasst, noch ein paar Flaschen nachzukaufen. Der Alltagspreis von 3.45 gefährdet die Stellung als Alltagsrosé geringfügig. Aber man kann ihn rundum empfehlen, für den Nachmittag am Strand oder auf dem Balkon, sowie zum Grillen oder Salatieren. Daumenhoch für die Nasen aus dem Süden. (11)
Snobfaktor: 21.26
Prollfaktor: 18.12
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